Allmendinger Chörli, Thun

Bericht Herbstkonzert 2016

Kirche Allmendigen, Thun

15.10.2016

Bericht über das Herbst-Konzert des Allmendinger Chörlis

Kurz nach 20:00 Uhr eröffnete das Allmendinger Chörli, wiederum unter der Leitung von Martina Moor, das Konzert mit dem Lied „Häb freud am Läbe“ komponiert von Ernst Sommer. Gekonnt und wie gewohnt witzig führte auch in diesem Jahr das Aktiv- und Vorstandsmitglied Werner Krebs durch den Abend. Nach den Grussworten des Präsidenten Walter Wenger, trugen die Sänger des Allmendinger Chörlis das Lied „Warum“ von Ueli Moor vor.

Das diesjährige Konzert wurde vom Jodlerquartett „Alperöseli“ aus Heimenschwand mitgestaltet. Sie trugen vorerst die Lieder „so möchtis ha“ von Adolf Stähli und „E glückliche Sunntig“ von Ueli Schüpbach vor. Die bodenständigen und wohlklingenden Vorträge wussten dem zahlreich anwesenden Publikum sehr zu gefallen!

Den musikalischen Teil des Abends gestaltete die junge Formation „Örgeli peepers“ aus der Region. Die vorgetragenen Musikstücke, ein abwechslungsreiches Repertoir,  fand ebenfalls grossen Anklang. Sie bereicherten das Konzert noch im zweiten Teil und noch während des abschliessenden Apéro.

Vor der kurzen Pause trat nochmals das Allmendinger Chörli auf, sie sangen „Tiebie paiom“ eine russische Volksweise und dann das Lied, welches das Chörli am bernisch kantonalen Jodlerfest in Steffisburg sang, mit dem Titel „Was i gspüre“ von Ueli Moor. Dem kräftigen Applaus war zu entnehmen, dass das Wettlied den anwesenden Zuhörer sehr zu gefallen wusste. Danach sangen die Alpenröseler „d’Jahreszyte von Josef Wäfler und „Am Wägrand“ von Kurt Mumenthaler.

Nach der Pause machte sich wieder  das Jodlerquartett Alperöseli bereit, sie sangen die Lieder „g’jutzet u gsunge, die alte u junge“ von Jakob Ummel und „My schönschti Zyt“ von Margrit Grossmann. Die Allmendinger trugen danach das schöne und berührende Lied von Adolf Stähli „Es Lied wo z’Härz erfreut“ vor und eine Jodlerfassung vom Peter Räber-Lied „Buebe tüe nid brigge“.

Beim letzten Auftritt des Alperöseli Quartetts, welches die Konzertbesucher zu begeistern wusste, sangen sie „Bim Pintewirt“ von Jakob Ummel und, da der Applaus nicht enden wollte, als Zugabe „Schau das Alpenglühn“ ein traditionelles Lied. Beim letzten Auftritt des Allmendinger Chörlis wurde eine Tessiner Volksweise vorgetragen und, da auch hier eine Zugabe gefordert wurde zum endgültigen Abschluss des Konzertes, der „Frühlingsglaube“ von Adolf Stähli. Zum Ausklang spielten nochmals die peppigen Örgler auf!

Beim anschliessenden Apéro fand der schöne, vielseitige und harmonische Abend einen gemütlichen Abschluss. Die aktiven Sänger und Musikanten durften sehr viel Lob entgegennehmen. „Die singe no schön, die Thuner“ verkündete ein mitgereister Heimenschander nach dem Konzert! Somit ist die Freude auf das nächste Konzert, am 14.10.2017 in der Kirche Allmendingen, bei den Aktiven des  Allmendinger Chörlis schon jetzt gross!

 

21.10.2016/hop (Datum Konzert 2017 Korr. 10.11.16)